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Hans Adolfsen fing an Klavier zu spielen mit acht Jahren. Mit 17 ging er ins Konservatorium Utrecht (NL) und fing an mit einem Gesangsstudium, das er nach einigen Jahren wechselte für ein Klavierstudium. Als er zum ersten Mal einen Liederabend hörte, ein Schubert-Recital mit Elly Ameling und Rudolf Jansen, war seine Freude so gewaltig, dass ihm sofort klar wurde, dass seine Zukunft bestimmt war vom Ziel Liedbegleiter zu werden.

Nach dem Klavierstudium erfolgten Kammermusik und Liedbegleitung; während seiner ganzen Konservatoriumszeit begleitete er SängerInnen in Lied und Oper bei Konzerten und Meisterkursen. Obwohl die Stimme sein favorisiertes Instrument war und ist, lag seine grössere Begabung beim Klavier. Die Vokalmusik bot da die ideale Kombination. Eine andere Faszination, Poesie und Sprachen, bildete für das Lied die Ergänzung.

In Meisterkursen mit Hartmut Höll und Mitsuko Shirai, Udo Reinemann, Arleen Augér, Irwin Gage und Thomas Hampson hat er seine Kenntnisse über das Lied vertieft.

In seiner späteren Entwicklung hat die intensieve Arbeit mit der Gesanglehrerin Margreet Honig eine entscheidende Rolle gespielt. Die tiefe und erfreuliche Auseinandersetzung mit Gesangstechnik ging weit über das Technische hinaus bis ins Musikalische, Künstlerische und Menschliche; es hat viel dazu beigetragen dass er zu einem sehr gefragten Coach und Korrepetitor geworden ist.

Im Liedpianisten Hans Adolfsen finden diese Entwicklungen ihren Gesamtform.

Eine Liedklasse hat er jetzt in der Zürcher Hochschule der Künste in Zusammenarbeit mit dem Pianisten und Komponisten Daniel Fueter, dessen Auseinandersetzungen mit Musik und Literatur ihm eine neue Quelle der Inspiration sind.